Warum ich die Briten liebe?
Weil sie TV-Sendungen wie KYTV, Fawty Towers, Monty Python und nicht zuletzt das geniale “Yes Minister!” produziert haben.
Aber die Sendungen sind es nicht alleine – sie schaffen es auch, das in die Realität zu bringen.
Aktuelles Beispiel:
120 Mio. £ investierte das Verkehrsministerium in ein neues Computersystem, dass die Personalverwaltung vereinfachen, die Arbeit der Beschäftigten erleichtern und letztlich die Öffentliche Hand um 57 Mio. £ entlasten sollte.
Aber England wäre nicht England, wenn das nicht comedylike umgesetzt worden wäre:
Beschäftigte wurden krank gemeldet, obwohl sie an der Arbeit waren.
Beschäftigte hatten plötzlich 9 Tage Urlaub weniger.
Beschäftigte, die das System nutzten und über die Hilfefunktion Fragen eingaben, erhielten Antworten auf Deutsch!
Diese Peinlichkeiten riefen sofort die üblichen Erklärungsmuster auf den Plan.
Man habe nicht genug Zeit gehabt, das System zu testen und so weiter.
Die Nachbesserung des Systems, das den Steuerzahler um 57 Mio. £ entlasten sollte, wird ihn nun stattdessen mit 81 Mio. £ zusätzlich belasten.
Als Sanitäter am 17.04.2008 an einer Tankstelle in Fairfield (Ohio) eine scheinbar hochschwangere Frau “in den letzten Zügen” auffanden, handelten sie sofort und machten sich bereit, die Entbindung durchzuführen.
Gespräche waren kaum möglich, da die “schwangere Frau” fast kein Englisch beherrschte.
Großes Erstaunen aber dann bei den Sanitätern, als sie die relevanten Kleidungsstücke entfernten bzw. lüfteten und dabei sahen, dass es sich bei der Person, die da – vorbereitet zur Entbindung – eindeutig um einen Mann handelte.
Später ließ er so etwas verlauten, dass sein Name “Mayra” sei und dass er aufgrund von Depressionen ins Krankenhaus wollte.
Als ich gestern die Ofentür öffnete und mich bereits darauf freute, die luftig-duftenden Kleingebäcke mit Puderzucker zu bestreuen, siehe, da begab es sich, dass einer der Muffins zu mir sprach und sagte: “Siehe, ich bin der Herr, dein Hirte. Dir soll es nicht mangeln an Kaffee, Milch und Kleingebäck. Nähre dich redlich und achte deine Figur, denn siehe …”
Aber bevor er noch weiter labern konnte, habe ich seinen Rat befolgt und ihn verspeist. “Dies ist mein Leib …”, hörte ich ihn noch murmeln, bevor er den Weg den Oesophagus hinab nahm. Pilgerreisen sind daher sinnlos!
Für einen Telefonscherz wäre die Sache ja ganz OK – allerdings springt der Telefonpartner komisch darauf an.
Dass das Ganze dann doch authentisch ist, lässt an manchem zweifeln …
Im Sinne Heinrich Steinfests wird hier die Annahme bestätigt, dass Mannheim nicht viel mehr als eine Kuhtränke ist
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